Moxibustion
Als Moxen bezeichnet man den Vorgang der schmerzfreien Erwärmung von speziellen Punkten am Körper. Mit erwärmten Moxa (jap. mogusa = Beifuss) Stäben werden - je nach Krankheit oder Schmerzverlauf –verschiedene Körperstellen lokal erhitzt.
Die Pflanze Beifuss (Artemisia vulgaris) zeichnet sich aufgrund seiner Wirkstoffe (ätherisches Öl mit Cineol, Campher, Thujon) durch folgende zwei Wirkmechanismen aus:
- Muskel entspannend (detonisierend) und gleichzeitig
- Energie zuführend (tonisierend)
Diese lokale, schmerzfreie Wärmezufuhr führt zu einer regionalen Mehrdurchblutung, wodurch die Stoffwechselaktivität angeregt wird. Eine systemische Wirkung wird dabei über die Reflexzonen und die Stimulation des Immunsystems erreicht.
Die erwärmende, YANG stärkende und feuchtigkeitsvertreibende Wirkung regt den Energiefluss an, lindert Schmerzen und vertreibt die «Kälte» im Körper.
Wann ist Moxen sinnvoll?
- Kälte im Körper (Hände, Füsse, Frieren)
- Schmerzen, die durch Wärme bessern
- Müdigkeit und Schwäche
- Verdauungsprobleme durch Kälte im Magen-Darmtrakt
- Chronischen Schmerzen (Gelenke, Rücken, Wirbelsäule)
- Vorbeugend zur Immunstärkung (in der kalten Jahreszeit)
- Bei Durchblutungsstörungen oder kalten Extremitäten
Gerne berate ich Sie individuell und ganzheitlich auf Ihr persönliches Anliegen bezogen.